TUBULAR, 2020

 

Die scheinbar frei hängende Glasrohrleuchte „Tubular“ entfaltet in ihrem Inneren Lichtpunkte wie aufgefädelte Perlen. Sebastian Hepting aus dem Ingo Maurer Team verwendet ein offenes Rohr aus unbearbeitetem Borosilikatglas, das er mit seinen offenen Enden weich gebettet in Schlaufen legt. Im Inneren reflektiert eine filigran anmutende Konstruktion aus Lamellen das Licht in alle Richtungen. Sie wird von transparenten Acrylglasscheiben getragen und scheint im Inneren des Rohres zu schweben. Die Lichtquelle ist unsichtbar hinter der leuchtenden Struktur versteckt, die unzähligen Lichtpunkte wirken wie eine mystische Reflektion im Glas. Ein weiches Textilkabel umschlingt das Rohr und bildet so den Aufhängepunkt, aber auch den Drehpunkt für die Ausrichtung des Lichtes. Die auffällig geschwungene Schlaufe des Textilkabels setzt einen spannenden Kontrast zum geradlinigen Charakter des Rohrs. Sie ist gestalterisches, aber auch funktionales Element. In einer zweiten noch puristischeren Version wird das Kabel nicht um das Rohr geschlungen, sondern versinkt gleich im Glasrohr. „Tubular“ ist als Downlight, Uplight oder ,Wallwasher‘ einsetzbar und kann um 360 Grad gedreht werden. Das Licht ist stufenlos dimmbar. Kunden können die Farbe des Textilkabels wählen und es selbst austauschen. 

 

Design für Ingo Maurer GmbH 2020